Ein erster Blick auf ein lebendiges, nachhaltiges Quartier

31 März '26

Im März hat BPD im Rahmen eines Baustellenfestes erstmals umfassende Einblicke in das entstehende Wohnquartier Travehusen gegeben. Rund 100 Gäste aus Stadt, Politik, Gewerken und dem Projektumfeld nahmen teil – darunter Lübecks Bürgermeister Jan Lindemann und Bausenatorin Joanna Hagen. Ihre Teilnahme unterstreicht die städtebauliche Bedeutung des neuen Quartiers für Lübeck.

 

Was Travehusen ausmacht - ein Quartier mit Zukunftsanspruch 

Mit dem jüngsten Baustellenfest hat BPD erste Einblicke in das entstehende Wohnquartier Travehusen ermöglicht. Doch das Ereignis war vor allem eines: ein Anlass, um zu zeigen, was hinter der Planung steckt. Denn Travehusen wird nicht nur gebaut – es wird ökologisch erneuert, klimagerecht gedacht und als vielfältiger Lebensraum vollständig neu gestaltet.

Renaturierung als Grundlage

Renaturierung als Grundlage

Ein zentrales Ziel des Projekts ist es, den bestehenden Landschaftsraum neu zu beleben. Dafür wird das Gelände umfassend ökologisch aufgewertet: Wasserflächen, Grünräume und neue Pflanzstrukturen schaffen künftig ein natürliches Umfeld, das sowohl für Bewohner als auch für die lokale Tier- und Pflanzenwelt neue Qualitäten bietet.
Die Renaturierung und die Gestaltung der Park- und Freiflächen bilden dabei die Grundlage für ein lebendiges, grünes Quartier.

Biodiversität als Leitlinie

Travehusen baut auf ein übergeordnetes Biodiversitätskonzept – nicht als Zusatz, sondern als Leitlinie. Einheimische Pflanzen, vielfältige Grünzonen und Lebensräume für Tiere, wie z. B. Vögel, Insekten oder Fledermäuse, sorgen für ein robustes ökologisches Gefüge.

So entsteht ein Quartier, das nicht nur landschaftlich attraktiv ist, sondern auch langfristig stabile ökologische Strukturen fördert.

Ein Zuhause für die Natur
 Wärmeversorgung – Energie aus dem eigenen Boden

Energie aus dem eigenen Boden

Ein weiteres Merkmal ist das nachhaltige Energiekonzept. Die Wärmeversorgung des Quartiers basiert vollständig auf lokal erzeugter, grüner Energie.
Das macht Travehusen unabhängig von fossilen Energieträgern und setzt auf Technologien, die langfristig verlässlich und klimafreundlich sind.

Räume für Begegnungen

Neben der Natur spielt auch der öffentliche Raum eine wichtige Rolle. Plätze, Spielbereiche und Aufenthaltsorte werden so gestaltet, dass sie Treffpunkte schaffen – für Familien, Nachbaren und alle Generationen.

Mobilität wird dabei zeitgemäß gedacht: Angebote wie Carsharing, gute Anbindung an den ÖPNV oder geplante Leihfahrradstationen sorgen für kurze Wege und klimafreundliche Bewegungsmöglichkeiten.

Raum für Begegnungen

Nachhaltig Leben – im Alltag spürbar

All diese Bausteine – ökologische Freiräume, Artenvielfalt, Begegnungsorte und ein zukunftsfähiges Energiesystem – ergeben ein Quartier, das Nachhaltigkeit nicht nur verspricht, sondern im täglichen Leben erfahrbar macht.

Travehusen wird zu einem Ort, der bewusst gestaltet wurde, um Wohnen, Natur und Gemeinschaft miteinander zu verbinden.
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